Liebesbriefe an Elise – Lesung

Lesung aus Briefen des Vaters von Friedrich Engels an seine Braut

Der evangelisch-christlich überzeugte Unternehmer Friedrich Engels – Vater des legendären Friedrich Engels, musste in seiner Jugend aus moralischen Gründen zunächst noch heimlich Liebesbriefe an seine Braut und spätere Frau schreiben.
Die Mitglieder der Künstlerinitiative EngelsArt – Harry Cremer und  Hans-Otto Müller – lesen im Rahmen der Engelskirchener Kulturtage aus diesen Briefen, die der Unternehmer zwischen 1816 und 1827 an Elise van Haar schickte.
Die hinreißenden Texte vermitteln einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt des angehenden Unternehmers sowie in die strenge Moral jener Zeit.
Die Lesung gilt als Fortsetzung der jeweils ausverkauften Veranstaltungen im Jahr 2013. Damals lasen die EngelsArt-Mitglieder Briefe, die Friedrich Engels als erfolgreicher Unternehmer zwischen 1837 und 1857 an seine Ehefrau schrieb, um ihr von Geschäftsreisen und dem Aufbau der Baumwollspinnerei Ermen und Engels zu berichten.
Musikalisch begleitet wurden auch diese Lesungen schon von Nico Walser. Bei der kommenden Veranstaltung wird er anstelle von Arbeiterliedern eher liebevolle Töne anschlagen. Karl Feldkamp erläuterte in den vergangenen Lesungen den geschichtlichen Hintergrund und wird diesmal passende aus jener spätromantischen Epoche stammende Liebesgedichte vortragen.
Die Lesung findet statt am Dienstag, 29.08 2017 um 19.30 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Engelskirchen (Engels-Platz 4).
Der Eintritt ist frei.

 

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Bildunterschrift:
Unmittelbar vor der Lesung 2013 v.l.n.r. Hans-Otto Müller, Nico Walser, Karl Feldkamp, Harry Cremer
Foto: privat