Zwischen Idylle und Realität

Karl Feldkamp liest eigene Lyrik in der Engelsvilla

Unter dem Titel „Vierjahreszeiten – und doch nicht Vivaldi“ liest der Engelskirchener Autor und Lyriker Karl Feldkamp Gedichte, die er in den letzten Jahren schrieb.

Feldkamp zog vor 3 Jahren aus Bergisch Gladbach in das Dorf Wallefeld. Er zeichnet in seinen Gedichten unter anderem das idyllische dörfliche Leben nach, konfrontiert es allerdings mit den ländlichen und anderen Wirklichkeiten. Dabei lässt er weder die Entvölkerung der oberbergischen Dörfer und derzeitige Kriege noch Wirtschaftskrisen und soziale Ungerechtigkeiten aus.

Seine Gedichte ordnet er den Jahreszeiten zu, denen Vivaldi sein wohl bekanntestes musikalisches Werk Vierjahreszeiten widmete. Es klingt eher idyllisch nach Harmonie und Romantik.

Da auch Harfenklänge eher romantische Stimmungen hervorrufen, wird Lorena Wolfewicz aus Wiehl die Lesung mit ihrer irischen Harfe musikalisch untermalen.

Wolfewicz und Feldkamp sind Mitglieder der Kunst- und Kulturinitiative ENGELSART, die diese Literatur-Veranstaltung präsentiert.

Sie findet im Rahmen der Finissage der Ausstellung projekt a+ „Kunstkleid“ statt. Aussteller sind die oberbergischen bildenden Künstler Helmut Brandt, Ursula Groten, Christof Knapp, Peter Leidig, Manfred Schüler, Ewa Sawinski, Ulrike Stausberg und Angela Streffing.

Veranstaltungsort ist die Villa Braunswert in Engelskirchen, Braunswerth 1 – 3.

Die Lesung beginnt am Freitag, 7. November 2014 um 19.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei.