Musikkonzert mit Freylechs

EngelsArt präsentiert:
Freylechs
Klezmer and more

„Musik verbindet und kann Grenzen überwinden“ – das ist eine Erkenntnis, die die Band „Freylechs“ aus ihren Konzerterfahrungen gewonnen hat.
Die fünf Musiker haben sich dem „Klezmer“ verschrieben, der Musik des osteuropäischen Judentums. Dabei bezeichnet das Wort nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch den Musiker selbst, der als „Gefäß der Musik“ auch als „Klezmer“ bezeichnet wird. „Freylechs“, was soviel bedeuet wie „die Fröhlichen“, spielen mit Leib und Seele, mit Herz und Gefühl.

„Klezmer muss man mit ganzem Herzen spielen. Wir lassen das Publikum mit unserer Musik an unserem Innersten, an unseren Gefühlen teilhaben“ erklärt der Klarinettist Rolf Faymonville, Leiter und Gründer der Band. Diese Emotionalität macht den Reiz des Klezmer aus. Himmelhochjauchzend mit lachenden Klarinettentönen und sprudelnden Geigenläufen und im nächsten Moment tieftraurig mit seufzenden und melancholischen Melodien – so kann man das Klangspektrum beschreiben.

„Giora Feidman, der weltbekannte ‘King of Klezmer’, hat in einem Workshop in Israel, an dem wir 2011 teilnehmen durften, erklärt: ‘Musizieren hießt die Seele teilen. Das Instrument wird zum Mikrophon der Seele’“, erzählt Geigerin Felice Tavera-Salyutov, die damals mit 16 Jahren die jüngste Teilnehmerin der Israeltournee von Freylechs war. Die jungen Musiker haben mit Talent und Glück ihren musikalischen Weg immer weiter beschritten, von der begabten Schülerband hin zu einem reifen Ensemble, das sich mit eigenen Konzertprogrammen einen Namen erworben hat.
Mit den international renommierten Saarbrücker Klarinettisten Helmut Eisel haben sie Workshops, Konzerte und Projekte bestritten – und von ihrem musikalischen Freund viel dabei gelernt.

In den Programmen von Freylechs sind Musik und humorvolle jiddische Weisheitsgeschichten zu einer symbiotischen Einheit zusammengewachsen. „Die Geschichten bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und spiegeln das Lebensgefühl wider, das in unserer Musik zum Ausdruck kommt. So sprechen wir alle Sinne und das Herz an“, erläutert Percussionist Sebastian Werner, der im Hauptberuf bei einem großen Fernsehsender arbeitet.

Auch Gitarrist Niklas Dahlheimer und Bassist David Dudziak, beide erfahrene Jazzmusiker mit klassischer Grundausbildung, haben ihre Liebe zum Klezmer entdeckt, nachdem sie bei einem Auftritt der Band zunächst ausgeholfen haben. „Es ist wie ein Virus, den man nicht mehr loswird: höchst ansteckend – aber auf jeden Fall gut“, bestätigen sie einhellig.

Das aktuelle Programm „Klezmer and more“ präsentiert traditionelle Lieder und neue Kompositionen in interessanten Arrangements – typisch Freylechs. Feidman- und Eisel-Fans werden hin und wieder Altbekanntes in neuem Gewand entdecken – und für Überraschungen ist die Band mit ihrer spontaten Improvisations- und Spielfreude sowieso immer gut.

Bei Rückfragen:

Freylechs
Rolf Faymonville
Holzer Weg 10
51766 Engelskirchen rolf.faymonville@gmx.de
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